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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
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kunstgerechten Verfahren bei astrologischen Forschungen zu ma-chen; so daß, bevor er sich von der Albernheit dieser Kunstüberzeugte, ihm selbst William Lillyeine seltsame Fassungs-kraft und ein durchdringendes Urtheil in Lösung jeder die Na-tivitcit betreffenden Frage" würde zugestanden haben.

Im gegenwärtigen Falle stand er so früh des Morgensauf, als cs die Kürze des Tages gestattete, und begann dieNativität des jungen Erben von Ellangowan zu berechnen.Er unternahm das Geschäft secunäum artein, theils um seinAnsehen zu behaupten, theils aus einer gewissen Neugier, umzu erfahren, ob er die eingebildete Wissenschaft noch im Ge-dächtniß habe und üben könne. Er stellte daher sein Schemaoder seine Figur des Himmels auf, welche in zwölf Häusergetheilt war, stellte die Planeten gehörig hinein und berichtigteihren Stand sodann nach Stunde und Augenblick der Geburt-Ohne unsre Leser mit den allgemeinen Andeutungen zu be-lästigen, welche eine kunstgerechte Astrologie aus diesen Um-ständen gefolgert hätte, sei nur gesagt, daß sich eine Andeu-tung aus dem Ganzen ergab, welche die Aufmerksamkeit un-sers Astrologen ganz besonders auf sich zog. Mars, der inder Höhe des zwölften Hauses herrschte, drohte dem Neuge-bornen Gefangenschaft, oder plötzlichen und gewaltsamen Tod,und indem Mannering seine Zuflucht zu jenen Regeln nahm,wodurch sich die Wahrsager von der Heftigkeit einer so schlim-men Laufbahn überzeugen und belehren, bemerkte er aus demErfolg, daß drei Perioden in diesem Falle besonders gefähr-lich sein würden, das fünfte, das zehnte und das ein-undzwanzigste Jahr des Neugebornen.

Bemerkenswerth ist, daß Manncring schon vorher einmalein ähnliches Narrenspiel, auf die Bitte der Sophie Wellwood,der jungen Dame, zu welcher er eine Zuneigung hegte, unter-