Viertes Kapitel.
Der Glaube an Sterndeuterei war um die Mitte dessiebcnzehnten Jahrhunderts fast allgemein, doch begann er ge>gen das Ende dieses Zeitraums schwankend und zweifelhaftzu werden, und zu Anfang des achtzehnten Jahrhunderts ge-rieth die Kunst gänzlich in Verruf und ward allgemein ver-lacht. Doch behielt sie noch immer so manche Parteigänger,selbst in den Sitzen der Gelehrsamkeit. Ernste und gelehrteMänner verließen ungern jene Berechnungen, welche frühzei-tig Hauptgegenstände ihrer Studien gewesen waren, und fühl-ten ein Widerstreben, von der herrschenden Höhe herabzusteigen,wohin sie die vermeinte Gabe, die Zukunft mittelst himmlischerEinflüsse und Conjuncturen zu befragen und zu durchschauen,weit über die übrige Menschheit erhoben hatte.
Unter denen, welche diesem eingebildeten Vorrecht mitvollem Glauben anhingen, befand sich ein alter Geistlicher, vonwelchem Mannering erzogen ward. Er verderbte seine Augendurch Beobachtung der Sterne, und sein Gehirn durch Berech-nung ihrer verschiedenen Stellungen. Sein Mündel nahm infrüher Jugend natürlich einen Theil dieses Enthusiasmus an,und war eine Zeitlang eifrig bemüht, sich zum Meister in dem
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