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herbergtcn in seiner Küche; nnd der Laird, der „kein durchtriebnerBursch," abereingemütblicherKlatschgevatter war, gleich den mei-stenschwachenMenschcn, fand seine Gastfreundschaft durch das Ver-gnügen belohnt, jene nach den Neuigkeiten der Landschaft ausfor-schen zu können.
EinUmstand verzögerte EllangvwanS Lauf aufderHeerstraßezum Untergang. Dies war seine Verheirathunq mit einer Dame,welche ungefähr viertausend Pfund Vermögen besaß. Niemand inder Nachbarschaft konnte begreifen, warum sie ihn heirathete undihres Geldes theilhaft machte, wenn es nicht darum geschah, weiler schlank und hübsch gewachsen war, angenehme Züge, ein freund-liches Benehmen und die vollkommensteGuimüthigkeit besaß. Da-zu mochte noch kommen, daß sie selbst in dem bedenklichen Altervon acht und zwanzig stand, und keine nahen Vewandten hatte,die ihre Handlungen oder ihre Wahl leiten konnten.
Es geschah dieser Dame wegen (die sich zum erstenmal nachihrer Verheirathung in den Wochen befand), daß der schnelle Bote,dessen die alte Dame in der Hüte erwähnte, gerade in der Nacht,wo Mannering ankam, nach Kipplctringen abgefertigt wurde.
Nachdem wir so viel von dem Laird selbst gesagt haben, bleibtnoch übrig, daß wir den Leser einigermaßen mit seinem Gefährtenbekannt machen. Dies war Abel Simson, den man auch gewöhnlich,weil er sich den Geschäften eines Pädagogen gewidmet hatte, Do-minie Simson nannte.. Er war von niederer Herkunft, hatte aberschon von der Wiege an einen solchen Ernst des Charakters an denTag gelegt, daß seine armen Eltern dadurch zu der Hoffnung er-muthigt wurden, ihr Goldsöhnchen werde, wie sie sich ausdrückten,„einst mit dem Kopse noch auf der Kanzel herumwackeln." Zn derehrgeizigen Erwartung solch einer Erhöhung sparten und darbtensie, standen früh auf und legten sich spät nieder, aßen trocken Brodund tranken kalt Wasser, um ihrem Abel die Mittel zum Studieren