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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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unter den übrigen verborgen geblieben sein, wenn nicht Herr Hal-bert Glcndinning eine schärfere Durchsicht vorgenommen hätte.

Nachdem die Papiere durchgesehen waren," nahm Adamwieder das Wort:Also Junker Roland, habt Ihr die Aus-sicht, mit der Zeit Avenel zu erben, wenn unsere Herrschaft heim-gegangen ist. Für diesen Fall Hab' ich mir nur eine Gnade zu er-bitten, und ich hoffe, Ihr werdet mir dieselbe nicht versagen."

Gewiß nicht, wenn es in meiner Macht steht, sie zu ge-währen, treuer Freund."

Also ich will, wenn ich den Tag erlebe, dabei bleiben,die Nestlinge mit ungewaschenem Fleische zu füttern," sprachWoodcock dreist, doch so, daß man merkte, er war einer gün-stigen Aufnahme seiner Bitte nicht ganz sicher.

Du sollst sie füttern, womit du willst," antwortete Ro-land lachend.Ich bin noch nicht viele Monate älter als da-mals, wo ich das Schloß verließ, aber ich hoffe, ich habe soviel Verstand erlangt, daß ich keinen geschickten Mann mehrin seinem Geschäft meistere."

Nun so tausch' ich nicht mit des Königs Falkner," riefAdam Woodcock,und eben so wenig mit dem der Königin.Sie wird freilich, wie man hört, selber in den Käsig kommenund keine» Falkner mehr brauchen. Ich sehe, der Gedankean sic schmerzt Euch und ich könnte mich zur Gesellschaft mit grä-men. Doch was kann es helfen. Fortuna fliegt ihren eigenenWeg, mag ein Mensch sich auch heiser schreien, um sie zu locken."

Der Abt und Roland reisten nach Avenel. Erstercr wardzärtlich von seinem Bruder ausgenommen und Frau Mariaweinte vor Freuden bei dem Gedanken, daß sie in ihrem geliebtenWaisenkinde den einzigen noch übrigen Zweig ihrer Familie be-schützt hatte. Herr Halbert Glendinning und die Dienerschaftwaren nicht wenig über die Veränderung erstaunt, welche eine