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von Dundrennan zu Theil geworden. Ein athemloser Bote —Niemand anders als Adam Woodcock — brachte Briefe vonHerrn Halbert Glendinning an den Abt, der sich noch zu Dun-drcnnan aufbiclt und den alten Bonifacius vergebens mit Fra-gen quälte. Die Briefschaften enthielten eine dringende Ein-ladung an Edward, für einige Zeit seinen Wohnsitz auf SchloßAvcnel zu nehmen. „Die Gnade des Regenten," sagte derSchreiber, „hat Dir und Rolanden Verzeihung bewilligt un-ter der Bedingung, daß ihr einige Zeit unter meiner Aussichtbleibt. Dem Roland habe ich in Betreff seiner HerkunftDinge mitzuthcilen, welche nicht nur er gern hören wird, son-dern weiche auch mir, als dem Gemahl seiner nächsten Ver-wandten, seine Zukunft wichtig machen müssen."
Der Abt las diesen Brief und schien dann zu überlegen,was er thun sollte. Unterdessen nahm Woodcock den jungenRoland auf die Seite und redete ihn folgendermaßen an: „Nunseht wohl zu, Junker Roland, daß kein papistischcr Unsinnden Pfaffen oder Euch von dem richtigen Wildprct ablockt.Leset dies, und dankt Gott, der den alten Abt Bonifaciusuns in die Hände führte, als zwei Knechte Scytons ihn hiehergeleiteten. Wir durchsuchten ihn, um Nachweise über Euer sau-beres Stücklein zu Lochlevcn zu finden, welches manchem Mannsein Leben und mir einige wehe Knochen gekostet hat, — und waswir gefunden haben, paßt besser in Euren Kram als in unseren."
Das Papier, welches er überreichte, enthielt eine Beschei-nigung des Pater Philipp, der sich unwürdigen Küster undBruder des Gotteshauses von St. Marien unterschrieb, des In-halts : daß er nach angelobtcm Stillschweigen Julian, Herrn vonAvencl, und Katharinen Graeme ehelich eingesegnet, daß aber nach-her Julian sein Ehebündniß bereut und ihn, den Pater Philipp,bewogen habe, sündlicher Weise dasselbe zu verheimlichen und zu