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und aus ihren leisesten Wink entfern' ich mich, wenn sie dieHülfe, welche ich bieten kann, ausschlägt. Ist es zu ver-wundern, daß unsere Königin in ihrer Weisheit die Möglich-keit eines solchen Ergebnisses unter den Verwirrungen Euresunruhigen Landes voraussah, und daß sie, obwohl geneigt,ihrer königlichen Schwester Gastfreundschaft zu erweisen, csdoch für gerathen hielt, den Uebertrirt eines geschlagenen Hee-res über die englische Grenze zu verbieten?"
„Ihr hört," sprach die Königin, sanft ihr Gewand ausder Hand des Abtes losmachend, „daß Wir mit voller Willens-freiheit dies Ufer verlassen; und ohne Zweifel wird cs Unsunbenommen bleiben, nach Frankreich zu gehen oder in UnsereLande zurückzukehren, je nachdem Wir es für gut finden. —Uebrigens ist es zu spar. — Euren Segen, guter Vater, undGott sei mit Euch!"
„Möge er Erbarmen mit dir haben, Fürstin, und gleich-falls mit dir sein!" erwiderte der Abt und trat zurück. „Abermein Herz sagt mir, ich sehe dich zum letzten Mal!"
Die Segel wurden gespannt, die Ruder in Bewegung ge-setzt, und das Fahrzeug fuhr rasch durch den Frith, welcher dieUfer Eumberlands von denen Galloways trennt. Besorgt undniedergeschlagen blickte ihr entlassenes Gefolge vom sandigenUfer ihr nach, bis das Fahrzeug nicht größer mehr aussah,als ein Kinderschiffchen, und lange erblickten sie das weißeLuch, mit welchem Maria Lebewohl winkte, — Lebewohl ihrentreuen Anhängern und de» Küsten von Schottland.
Wenn angenehme Nachrichten in Betreff von Familienver-hältnissen Roland hätten trösten können über die Trennung vonseiner Gebieterin und über das Unglück seiner Königin, so wäreihm dieser Trost kurze Zeit nach der Entfernung der Königin