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5 (1851) Der Abt
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Befehl über die Hauptmacht, und der Freiherr von Arbroathführte die Vorhut. Der Regent dagegen übertrug dem Herrnvon Grange, als einem erfahrnen Feldherrn, das Geschäft, aufjede Gefahr Acht zu haben und von einem Flügel zum an-dern zu reiten, um zu ermuthigcn und zu helfen, wo es Noththat. Derselbe bemerkte, daß beim ersten Zusammentreffen derrechte Flügel des Regenten, meist gemeines Volk aus der Frei-herrschaft Renfrew, sich zur Flucht neigte. Er ritt hin, sagteihnen, der Feind habe schon den Rücken gewandt, und bat sie,Stand zu halten und zu kämpfen, bis er ihnen aus dem Haupt-treffcn Verstärkung brächte. Darauf sprengte er allein fort,sagte dem Regenten, der Feind sei schon geworfen und fliehehinter dem Dörfchen, und erbat sich einige frische Mannschaft.Es ließen sich genug bereitwillig finden, wie der Freiherr Lin-desap, der Herr von Lochlevcn, Herr Jakob Balfour und alleDiener des Rcichsverwesers, die ihm freudig folgten und denzur Flucht geneigten Flügel verstärkten. Diese neue Mannschaftschoß auf die Fronte und auf die Flanke der Feinde, und brachtesie damit sogleich zum Weichen, nachdem dieselben vorher sichund die Andern lange mit den Spießen hin und her geschobenhatten. Es waren nicht viele Reiter vorhanden, um sie zuverfolgen, und der Reichsverwescr rief, man solle schonen undnicht tödten, und Grange war kein grausamer Mann. Alsowurden nur Wenige erschlagen und gefangen genommen. Nurbeim ersten Zusammentreffen kamen Viele um durch die Kugelnder Söldner, welche Grange am oberen Ende der hohlen Gassehinter Gräben aufgestellt hatte."

Es verdient noch bemerkt zu werden, daß im StädtchenRenfrew Parteigänger des Hauses Lennox der fliehenden Kö-nigin den Weg verlegen wollten, und daß ihr Gefolge ihr mitdem Schwerte den Weg bahnen mußte.

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