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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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Wenn der Verfasser übrigens sich eine Freiheit erlaubthat, indem er das Schlachtfeld etwas weiter nach Osten ver-legte, so ist er dagegen ziemlich genau gewesen in den Einzeln-hcitcn der Schlacht selbst, wie aus der Vergleichung der betref-fenden Stellen im Roman mit folgendem Bericht eines altenGeschichtschreibers hervorgehen wird.

Der Regent war zu Fuß mit seiner ganzen Gesellschaft, aus-genommen der Herr von Grange, Alexander Hume von Mander-stone und etwa zweihundert Grenzer. Der Herr von Grangehatte schon die Gegend in Augenschein genommen und mit allerSorgsamkeit Befehl gegeben, daß jeder Reiter einen Fußkncchthinter sich nahm, und ritt eilends auf die Spitze des LangsidcrBerges und setzte die Fußkncchte mit ihren Büchsen ab am Endeeiner hohlen Gasse, wo einige Häuschen und Höfe waren, diegroßen Vorthcil gewährten. Dicselbigen Söldner tödtetcn mitihrem anhaltenden Schießen Manche aus dem Vortrab, dendie Hamiltons führten, und der herzhaft hcraufstürmend schonaußer Athem war, als er mit dem Bortrab des Rcichsverwe-sers zusammcntraf. Da socht der würdige Freiherr Hume garmannhaft zu Fuß mit seinem Spieß, unterstützt von seinemSchwager, dem Herrn von Ceßford, der ihm wieder aufhalf,als er zu Boden geworfen war durch viele Würfe mit Pistolen,die man ihm ins Gesicht schleuderte, nachdem sie abgeschosscnwaren. Er wurde auch mit Stangen verwundet und bekammehrere Stiche mit Spießen durch die Beine, denn er undGrange hatten beim Zusammentreffen ihren Leuten zugcrufen, siesollten die Feinde zuerst ihre Spieße fällen lassen und die ihrigenhoch halten, und diese Spieße waren so dicht in die Jacken derAnderen eingcbohrt, daß man Pistolen und große Stangen, dievon den Hinteren geworfen waren, auf den Spießen liegen sah.

Auf Seiten der Königin hatte der Graf von Acgyle den