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bohrt, und der Ritter von Avenel, der unter seinem Pferde lagund eine schwere Quetschung erlitten hatte, schien in nicht vielbesserer Verfassung zu sein, als sein Gegner, den er tödtlichverwundet hatte.
Roland hatte unterdessen seinen zweiten Gegner ebenfallsnicdergeworfen, sprang vom Pferde, um den Ritter Glendinningan Erneuerung des Kampfes zu verhindern, und rief ihm zu:„Ergib dich, Herr Ritter von Avenel, auf Lösung oder Nicht-lösung !"
„ Ich muß mich wohl ergeben, da ich nicht mehr fechtenkann," erwiderte Herr Halbert; „aber ich schäme mich, einsolches Wort gegen einen Feigling wie du auszusprcchcn."
„Nennt mich nicht feige," rief Roland, sei» Visir auf-schlagend und seinem Gefangenen die Hand zum Aufstehcnreichend. „Wenn ich nicht dir und mehr noch deiner Gemahlinfür frühere Wohlthaten verpflichtet wäre, würde ich dir dieSpitze geboten haben, wie es einem braven Mann geziemt."
„Der begünstigte Edelknabe meines Weibes!" rief dererstaunte Ritter. „Ah! elender Bube, ich habe von deinemBerrath zu Lochleven gehört."
„Schilt ihn nicht, Bruder," nahm der Abt das Wort.„Er war blos ein Werkzeug in der Hand Gottes."
,,Zu Roß! zu Roß! oder wir sind Alle verloren!" riefKatharine, da jetzt Alle wieder abgestiegen waren. „Ich sehestundenweit das Feld mit den Flüchtlingen unseres schönenHeeres bedeckt. Zu Pferd, Herr Abt! zu Pferd, Roland!Gnädigste Fürstin, zu Roß! Wir sollten schon eine halbe Stundeweit weg sein."
„Betrachte dies Gesicht," erwiderte Maria auf den ster-benden Reiter deutend, dem eine mitleidige Hand den Helmabgenommen hatte. „Sieh' hin und sprich, ob Die, welche