aus dieser dem Gefechte zugcschcn hatte. Kaum aber warensie hier hinter einigen schützenden Bäumen angclangt, alsSepton seine Hand losließ und ungeachtet der AnstrengungenRolands, ihn aufrecht zu erhalten, der Länge nach auf denRasen siel „Macht Euch weiter keine Mühe mit mir," sagteer. „Dies ist meine erste und letzte Schlacht; und ich habeschon zu viel davon gesehen, als daß ich das Ende erblickenmöchte. Eilt, die Königin zu retten, empfehlt mich Katharinen— sic wird fortan nicht mehr mit mir verwechselt werden —der letzte Schwertstreich hat uns für alle Ewigkeit unter-schieden."
„Laßt mich Euch auf mein Pferd setzen," sprach Rolanddringend. „Ihr seid wohl noch zu retten; ich kann meinenWeg zu Fuß finden. Haltet nur die Richtung nach Westenein, das Thier wird Euch schnell und leicht wie der Winddahin tragen."
„Ich besteige kein Roß mehr," erwiderte der Jüngling.„Lebe wohl! Ich liebe dich im Sterben mehr, als ich imLeben zu thun gedachte. — Ich wollte, dieses alten MannesBlut wäre nicht an meinen Händen! — 8ancte Lensllictv,oru pro me!*) Halte dich nicht auf mit Betrachtung einesSterbenden, sondern eile, die Königin zu retten!"
Er sprach diese Worte mit der letzten Anstrengung seinerStimme und mit ihnen endete sein Leben. Sie erinnertenRolanden an seine Obliegenheit, die er beinahe vergessen hatte.Aber sie wurden nicht blos von ihm vernommen.
„Die Königin! — wo ist die Königin?" rief Herr Hal-bert Glenbinning, der in diesem Augenblick mit zwei oder drei
Heiliger Benedict, bitte für mich!