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5 (1851) Der Abt
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terlaß aber nicht, zu sehen, wie'die Seytons fechten und sichhalten."

Fürchtet Nichts," antwortete Roland;ich will auf mei-ner Hut sein." Und damit ritt er dem Kampfplatze zu, hieltsich aber immer auf der Höhe und auf freiem Raume und sahsich stets sorgfältig um, ob er nicht unter einen feindlichenTrupp gerathen möchte. Je mehr er sich näherte, desto lauterdrang das Krachen der Büchsen, desto wilder das Kricgsgeschreizu seinen Ohren, und sein Herz schlug heftig vor natürlicherBesorgniß, reger Neugier und ungeduldiger Erwartung desAusganges, wie dies auch bei den Tapfersten der Fall ist,wenn sie sich einem Schauplatze der Gefahr, bei welcher sie be-theiligt sind, allein nähern.

Endlich war er so nahe herangekommen, das er von einerdurch Gebüsch geschützten Anhöhe deutlich dahin sehen konnte,wo der Streit am heftigsten tobte. Es war dies in einemzu dem Dorfe führenden Hohlwege, in welchem der Vortrappder Königin mit mehr Muth als Umsicht vorgedrungen war,um diesen vortheilhaftcn Posten zu besetzen. Die Feinde unterAnführung des berühmten Kirkaldy von Grange und desGrafen von Morton waren ihnen zuvorgckommen, und sie lit-ten schweren Verlust, bis sie dazu kamen, mit den Reisigendieser beiden Herren handgemein zu werden. Die Angreiferwaren meist große Herren mit ihren Verwandten und Dienernund achteten weder Hindernisse noch Gefahren. Als Rolandanlangte, waren sie eben beim Ausgange des Hohlwegs aufdie Vorhut des Reichsvcrwesers gestoßen und bemühten sich,dieselbe mit dem Sperre aus dem Dorfe zu werfen, währenddie Feinde hartnäckigen Widerstand leisteten und sich anstreng-ten, die Angreifer in den Hohlweg zurückzudrängen.

Beide Theile waren zu Fuß und geharnischt. Die langen