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man sah , augenblicklich der Schauplatz des Kampfes werdenmußten.
„Wem gehören die Lhürme dort?" fragte der Abt denschwarzen Reiter. „Sind sie jetzt in Freundes Hand?"
„Sie sind unbewohnt," antwortete der Unbekannte, „oderwenigstens Hausen keine Feinde darin. Aber treibt diese jungenLeute an, Herr Abt, daß sie mehr eilen. Dies ist keine Zeit,ihre leere Neugier zu befriedigen durch Gucken nach der Schlacht,an welcher sie nicht Theil zu nehmen haben."
„Schlimm genug für mich," erwiderte Heinrich Seyton,der seine Worte gehört hatte. „Es wäre mir lieber, in die-sem Augenblicke unter meines Vaters Banner zu stehen, alsdie Kammerherrnstelle zu Holyrood damit zu gewinnen, daß ichhier geduldig und treulich meinen Dienst als friedlicher Wäch-ter versehe."
„Euer Platz unter Eures Vaters Banner wird in Kur-zem recht gefährlich werden," bemerkte Roland Avencl, wel-cher rasch nach Westen zu ritt, dabei aber immer zurück nachden Heeren sah. „Ich fürchte, jene Reiterschaar, die vonOsten hergesprengt kommt, wird das Dorf eher erreichen, alsHerr Seyton."
„Es sind blos Reisige," entgegncte Seyton, aufmerksamhinsehend. „Sie können das Dorf nicht behaupten ohne Ha-kenschützen."
„Seht nur genauer zu," sprach Roland, „und Ihr wer-det finden, daß jeder der Reisigen, die aus Glasgow hervor-sprengcn, einen Fußknecht hinter sich hat."
„Bei Gott, er hat Recht!" rief der schwarze Reiter.„Einer von euch Beiden muß hinreiten und den Herren Sey-ton und Arbroath die Meldung machen, damit sie mit ihren
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