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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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Hätten wir nur Einen, der uns an eine Stelle führen könnte,wo die Königin in Sicherheit wäre. Die großen Herrenstürmen zum Kampfe, ohne an Die zu denken, für welche ge-stritten wird."

Folgt mir," sagte ein wohlberittener Reisiger in schwar-zer Rüstung mit geschlossenem Visir ohne Helmschmuck undohne Wahlspruch auf dem Schilde.

Wir folgen keinem Unbekannten, ohne daß wir Bürg-schaft für seine Aufrichtigkeit haben," versetzte der Abt.

Ich bin ein Unbekannter und bin in Euren Händen,"sprach der schwarze Reiter.Wollt Ihr mehr von mir wissen,so wird die Königin selber Euch Bürgschaft geben."

Die Königin war, wie von Furcht gelähmt, auf derStelle halten geblieben, mechanisch lächelnd, sich verbeugendund winkend, während die Fahnen und Sperre der, nachSeptons und Arbroaths Vorgang wetteifernd zum Kampfe sichdrängenden Schaaren im Borbeizichcn vor ihr sich senkten.Kaum hatte aber der schwarze Reiter ihr Etwas zugeflüstcrt,so drückte sie ihre Zustimmung aus, und als derselbe im be-fehlenden Tone rief:Ihr Herren, es ist der Wille der Köni-gin, daß Ihr mir folgt," sprach sic mit einer gewissenFreudigkeit:Ja!"

Augenblicklich setzte sich das Gefolge der Königin in Be-wegung. Der schwarze Reiter gab seine bisherige Unbeweglich-keit auf, trieb sein Roß zu Sprüngen und kurzen Wendungen,welche seine Sattelfestigkeit bewiesen, brachte das kleine Gefolgein Marschordnung und führte dasselbe links ab in der Richtungnach einer Burg auf einem sanften Abhang, von wo aus mandie Aussicht aus die Gegend und namentlich auf die Höhenhatte, welche beide Heere zu besetzen eilten, und welche, wie