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„Wenn ich als Einer gegen Zehn vor Ew. Hoheit Feinden stehe,dann kann ich ans Entkommen denken, aber nie, wenn ich mitDreien gegen Zwei stehe."
„Schlacht! Schlacht!" riefen die versammelten Großen.„Wir wollen die Rebellen aus ihrer vortheilhaften Stellungwerfen, wie ein Hund den Hasen vom Berge herunterstürzt."
„Mich däucht, edle Herren," bemerkte der Abt, „es wäreeben so gut, wenn man ihn hinderte, die vorthcilhafte Stellungzu gewinnen. Unser Weg geht durch jenen Weiler am Abhang,und-wem es gelingt, ihn mit seinen Gärten und Gehägcn zubesetzen, der gewinnt damit einen Punkt, wo er sich sehr guthalten kann."
„Der hochwürdige Vater hat Recht," sprach die Königin.„Eilt, Seyton, eilt und macht, daß Ihr vor ihnen hinkommt;sie stürmen daher wie der Wind!"
Seyton verbeugte sich tief und wandte sein Roß. Ew.Hoheit erweiset mir eine Ehre," sprach er. „Ich will augen-blicklich Vordringen und den Paß besetzen."
„Nicht vor mir, gnädiger Herr!" bemerkte der "Freiherrvon Arbroath. „Mir ist die Anführung des Vortrabs zu-gctheilt."
,Mor Euch und vor jedem Hamilton in Schottland, so-bald ich Befehl dazu von der Königin habe," versetzte derSeyton. „Folgt mir, ihr Herren, Mannen und Magen —Sanct Bendix und setzt an!"
„Und folgt mir, edle Magen und wackere Lehenleute!"rief Arbroath. „Wir wollen sehen, wer zuerst den gefährlichenPosten erreicht. Für Gott und die Königin Maria!"
„Unglückverkündende Hast und verderblicher Wettstreit!"sprach der Abt, als er sie eilig und wetteifernd sortsprengensah, um die Höhe zu erklimmen, ohne sich Zeit zu nehmen,