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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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Ja wohl, Madame," erwiderte der junge Schton.ZumBeispiel, als er den Zettel in der Schwsrtscheide nach Lochlevenbrachte. Der gure Junge wußte wahrhaftig nicht mehr,als ein Packpferd, was er trug."

Aber ich," nahm Magdalcne wieder das Wort,ich,die ihn diesem großen Werke geweiht hat, ich, auf deren Rathund durch deren Wirken diese rechtmäßige Erbin aus Bandenerlöst worden ist, ich, die ich die letzte Hoffnung eines sinken-de» Hauses bei diesem großen Werke aufs Spiel gesetzt, ichhabe doch um dis Sache gewußt und meinen Rath erthcilt.Und welches Verdienst nun mir gebühren mag, laßt den Lohn,gnädigste Königin, diesem Jüngling zufallsn. Mein Geschäftist beendet. Ihr seid frei, eine gebietende Fürstin an der Spitzeeines muthvollen Heeres, umgeben von tapferen Herren. MeinDienst kann Euch nicht ferner nützen, wohl aber Euch benach-theiligen. Euer Schicksal beruht jetzt aus Männerherz undMännerschwert. Mögen sie sich als so zuverlässig beweisen,wie Weibertrcue!"

Ihr werdet Uns doch nicht verlassen, Mutter," erwidertedie Königin,Ihr, deren kluges Thun zu Unserm Gunstenso wirksam war, die Ihr so manchen Gefahren getrotzt, somanche Verkleidung getragen habt, um Unsere Feinde zu ver-blenden und Unsere Freunde zu ermuthigcn, Ihr werdetUns nicht verlassen beim neuen Aufdämmern Unseres Glückes,che wir Zeit haben, Euch kennen zu lernen und Euch zudanken."

Ihr vermögt nicht, sie kennen zu lernen, die sich selbernicht kennt," sprach Magdalene Graemc.Es giebt Zeiten,wo diesem meinem weiblichen Körper die Stärke des Riesenvon Gath inwohnt, diesem von Anstrengungen erschöpften Ge-hirn die Weisheit des klügsten Rathgebers. Und dann kommt