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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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Pferde, kniete nieder und bat Ihre Majestät, in das Haus sei-nes Vaters, Ihres treuen Dieners, cinzutreten.

Ew. Majestät," fügte er hinzu,kann hier in Sicher-heit der Ruhe pflegen. Die Burg ist bereits mit wackerenLeuten zu Eurem Schutze bemannt, und ich habe einen Eil-boten an meinen Vater abgeschickt, dessen Ankunft mit fünf-hundert Man» jeden Augenblick zu erwarten steht. Erschrecktalso nicht, wenn Euer Schlaf etwa durch den Hufschlag vonPferden gestört wird, sondern denkt nur, daß hier einigeDutzend Reiter von den unsittigen Sehtons zu Eurem Diensteerschienen sind."

Und von besseren Freunden als den unsittigen Scyton«kann Maria nicht bewacht werden," antwortete die Königin-Rosabclle ist dahin geflogen, wie ein Sommerlüftchcn, so raschund fast auch eben so leicht. Aber ich bin lange nicht auf derReise gewesen und fühle, daß Ruhe mir wohlthun wird.Katharine, ma mi^nunne, Ihr müßt heute Nacht in meinemZimmer schlafen und mich in Eures Vaters Burg willkommenheißen. Dank, Dank Euch Allen, meinen lieben Befreiern!Dank und gute Nacht ist Alles, was ich Euch bis jetzt bietenkann; aber wenn ich nochmals die obere Seite von FortunasRad erklimme, dann will ich nicht ihre Binde vor den Augenhaben. Maria Stewart wird ihre Augen offen behalten undsich erkenntlich zeigen gegen ihre Freunde. Scyton, ichbrauche wohl kaum den ehrwürdigen Abt, den Douglas undmeinen Kammerjunker Eurer ehrenvollen Sorgfalt und Gast-freundschaft zu empfehlen."

Heinrich Scyton verbeugte sich. Katharine und FrauFleming begleiteten die Königin auf ihr Zimmer, wo diese ge-stand, daß sie es schwer finde, ihrem Versprechen, die Augen