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das Licht wieder weg. Kaum war dies geschehe», so verschwanddas Licht im Häuschen des Gärtners.
„Jetzt zähle," sprach die Königin. „Mein Herz klopft soheftig, daß ich nicht selber zählen kann."
Frau Fleming zählte langsam: Eins, Zwei, Drei und sofort. Als sie Zehn gesagt hatte, kam das Lichtchen am Uferwieder zum Vorschein.
„Gott Lob und Dank!" sprach die Königin. „VorgesternAbend konnte ich noch dreißig zählen, bis ich das Licht wiedcr-sah. Die Stunde der Freiheit naht heran. Gottes Segenüber die, welche mit solcher Treue darauf hinarbciten, — undach! auch mit so großer Gefahr für sich! Gottes Segen auchüber Euch, meine Kinder! Kommt, wir müssen wieder in's Au-dicnzzimmer. Unsere Abwesenheit könnte Verdacht erregen,wenn sie uns mit dem Abendessen überraschten."
Sic kehrten in das Wohnzimmer zurück und der Abendverging, wie gewöhnlich.
Am folgenden Mittag bei Tische begab sich ein ungewöhn-licher Vorfall. Während Frau Douglas von Lochleven ihrGeschäft als Vorkosterin versah, meldete man ihr, ein Reisigersei angekommen mit einer Empfehlung von ihrem Sohn, aberohne Brief und bloß mit einem mündlichen Erkennungszeichen.
„Hat er Euch dies Zeichen gegeben?" fragte die Burgfrau.
„Nein," antwortete Randal, „er will es Ew. Gnadenallein sagen."
„Er hat Recht," sprach die Burgfrau. „Sagt ihm, er-fülle im Saal warten, — doch nein — mit Eurer Erlaubnis,,Madame, — sagt ihm, er solle hieher kommen."
,Da es euch gefällt, Eure Diener in meiner Gegenwartzu empfangen," bemerkte die Königin, „so muß ich wohl-"
„Meine Altersschwäche muß mich entschuldigen, Madame,"