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fiel die Burgfrau ein. „Das Leben, welches ich hier führenmuß, paßt schlecht zu den Jahren, welche über mein Hauptdahingegangen sind, und nöthigt mich, von Förmlichkeiten Um-gang zu nehmen."-
„O, gnädige Frau," versetzte die Königin, „ich wollte,es wäre in dieser Burg nichts Zwingenderes, als die Spinn-webfcsseln der Förmlichkeit. Aber über Riegel und Qucrbäumeist schwerer hinauszukommen."
Während der letzten Worte trat der von Randal gemeldeteMann herein, und Roland Gracme erkannte augenblicklich inihm den Abt Ambrosius."
„Wie ist Euer Name, guter Gefells" fragte, die Burg-frau.
„Edward Glendinning," antwortete der Abt mit einertiefen Verbeugung.
„Bist du von der Verwandtschaft des Ritters vonAvenel?"
„Ja, Madame, ich bin nahe mit ihm verwandt."
„Das läßt sich wohl glauben," bemerkte die Burgfrau.„Der Ritter ist der Sohn seiner eignen Thaten und ist vongeringem Herkommen zu seiner jetzigen hohen Stellung im Staatemporgestiegen. Aber er ist von geprüfter Treue und von er-probter Würdigkeit, und sein Verwandter ist Uns willkommen.Ihr habt ohne Zweifel den wahren Glauben?"
„Zweifelt nicht daran, Madame," antwortete der ver-kappte Geistliche.
„Hast du ein Erkennungszeichen für mich von Herrn Wil-helm Douglas?"
„Allerdings, Madame, aber ich soll cs im Geheimensagen."