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5 (1851) Der Abt
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war Alles so bestimmt und nicht anders. Doch wenn du red-lich an mir handeln willst, so sorge, daß dies Schreiben sicherin die Hände des Herrn Wilhelm von Douglas kommt, unddaß mein Raine nicht geschmäht werde, als ob ich in Ausrich-tung meiner Botschaft aus Todesfurcht langsam gewesenwäre."

Der junge Mensch, dessen Zorn sich augenblicklich nach derThat gelegt hatte, horchte mit Lhcilnahme und Aufmerksam-keit, als ein Anderer, das Gesicht halb mit dem Mantel ver-hüllt, cintrat und ausrief:Großer Gott! Dryfesdaleund sterbend!"

Ja," erwiderte der Verwundete,und Dryfesdalewünschte, er wäre eher gestorben, als baß seine Ohren dieWorte des einzigen Douglas gehört hätten, der je treulosgewesen ist. Aber nein, es ist doch besser so: Mein lieberMörder und ihr Andere, tretet ein wenig zurück und laßt michmit diesem unglücklichen Abtrünnigen sprechen. Knietnieder bei mir, Junker Georg. Ihr habt gehört, daß meinVersuch, den moabitischcn Stein des Anstoßes und ihren An-hang wegzuschaffen, mißlungen ist. Ich habe ihnen Etwasgegeben, was meiner Meinung nach Euch die Versuchung ausdem Wege räumen mußte, und dies, obwohl ich andere Gründedafür Eurer Mutter und Andern anzugeben hatte, dies Hab'ich hauptsächlich aus Liebe zu Euch unternommen."

Aus Liebe zu mir, schändlicher Vergifter, wolltest du soohne allen Anlaß einen Mord begehen und meinen Namen da-bei erwähnen?" rief Douglas.

Und warum nicht, Georg von Douglas?" cntgegneteDryfesdale.Kaum kann ich noch athmen, aber meinen letz-ten Athemzug möcht' ich an die Behauptung dieser Sachesetzen. Hast du nicht mit Hintansetzung der Ehre, die du