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wären, bald wieder die Religion von Babel im Lande auf-richren, und das Weib von Moab auf den Thron setzenwürden."
„Bc: Sanct Bendix von Ceylon!" sprach der Jüng-ling, „ich schlage dir auf drin ungewaschenes Maul, du elenderKetzer!"
„Sanct Bendix von Ceylon?" wiederholte der Hofmeister.„Ein sauberer Gewährsmann ist Sanct Bendix, passend fürdas saubere Wolfsncst der Ceylons! Ich verhafte dich als Ber-räther an König Jakob und an dem guten Reichsvcrweser. —Heda! Hans Auchtcrmuchty, zu Hülfe gegen einen Verrätheram König!"
Mit diesen Worten, faßte er den Jüngling am Kragen undzog sein Schwert. Hans Auchtcrmuchty steckte den Kopf zurThür herein; als er aber das bloße Schwert sah, lief er schnel-ler fort, als er gekommen war. Kcltie, der Wirth, kam,mischte sich aber nicht ein, sondern rief nur: „Ihr Herren!
ihr Herren! um Gottsswillen!" u. s. w. In dem Kampfe,der sich entspannen hatte, gerieth der junge Mensch endlich inWuth über Dryfcsdalcs Verwegenheit und noch mehr darüber,daß er sich nicht mit der gehofften Leichtigkeit von der Faustdes Alten losmachcn konnte, zog den Dolch und versetzte ihmmit Blitzesschnelle drei Wunden in die Brust und in den Unter-leib, von denen die letzte tödtlich war. Der Greis sank ächzendzu Boden, und der Wirth hob ein großes Jammergeschrei an.
„Still, du heulender Hund!" sprach der verwundete Hof-meister. „Sind Dolchstiche und sterbende Menschen solche Sel-tenheiten in Schottland, daß du schreist, als wollte dein Hauscinfallen? — Junge, ich vergebe dir nicht; zwischen uns istNichts zu vergeben. Du hast gethan, was ich mehr als Einemgethan habe, und ich leide, was ich sie habe leiden sehen. Es