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eigne». Nicht in Schottland soll Schottlands Königin langegefangen bleiben; das Schicksal der königlichen Stewart ist nichtin der Hand des Verräthers Douglas. Laß die Frau vonLochleven ihre Riegel verdoppeln und ihre Verließe vertiefen:sie sollen dich nicht halten. Eher wird dir jedes Element Bei-stand leisten, als daß du noch lange gefangen bleiben solltest.Eher wird das Land seine Erdbeben, das Wasser seine Wogen,die Luft ihre Stürme, das Feuer seine Flammen zur Verwü-stung dieses Hauses in Bewegung setzen, als daß es noch langeder Ort deiner Haft bleiben sollte. Hört es und zittert, ihrMe, die ihr kämpft wider das Licht! Es spricht dies Die, dercs offenbart worden ist!"
„Wenn es je in unseren Lagen eine Energumene oderBesessene gegeben hat," sprach der erstaunte Arzt, „dannspricht ein Teufel mit der Zunge dieses Weibes."
„Praktiken," rief die Burgfrau, sich von ihrem Staunenerholend; „Nichts als Praktiken und Betrug. Jn's Verließmit ihr!"
„Frau von Lochleven," nahm die Königin das Wort, in-dem sie aufstand und mit gewohnter Würde sich der Angere-dcten näherte, „ehe Ihr Jemand in meiner Gegenwart ver-haften laßt, hört mich auf ein Wort. Ich habe Euch einiger-maßen Unrecht gethan. Ich habe Euch für eine Mitwisserindes Mordanschlags Eures Untergebenen gehalten und ich habeEuch getäuscht, indem ich Euch glauben ließ, jener Anschlagsei zur Ausführung gekommen. Ich habe Euch Unrecht gethan,Frau von Lochleven, denn ich sehe, Eure Absicht, mir zu Hel-sen, war aufrichtig. Wir haben den Trank nicht gekostet,Wir sind nicht krank, ausgenommen, daß Wir nach UnsererFreiheit schmachten."
„Es ist ein Geständniß, wie es Marien von Schottland