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als zu meinem Vergnügen mitsang und mittanztc? Nein, ichbereue cs nicht, obwohl Knox es Sünde nannte und MortonErniedrigung. Ich war glücklich, weil ich Glück um mich hersah, und wehe der elenden Eifersucht, welche in der überströ-menden Lust unbefangener Heiterkeit Schuld finden kann! —Wie, Fleming? wenn Wir wieder auf Unfern Thron gesetztsind, sollen Wir da nicht wenigstens einen fröhlichen Laghaben bei einer fröhlichen Hochzeit, von der wir jetzt weder dieBraut noch den Bräutigam nennen dürfen ? Und dieser Bräu-tigam soll die Herrschaft Blairgowrie erhalten, ein schönes Ge-schenk, wie es wohl eine Königin geben mag, und der Kranzder Braut soll durchslochten werden mit den schönsten Perlen,die je in den Tiefen des Lochlomand gefunden worden sind,und du selber, Fleming, die geschickteste Haubensteckerin, dieje das Haar einer Königin geschmückt hat, und die du ver-schmähen würdest, die Locken eines Weibes von geringeremRange zu berühren, du selber sollst mir zu Liebe jene Perlenin das Haar jener Braut flechten. — Sieh' her, Fleming,denke dir solche dicke Locken, wie die unserer Katharine, siewürden deiner Kunst keine Schande machen."
So sprechend strich sie mit der Hand liebkosend über dieStirn ihrer geliebten jungen Dienerin, während die Äeltcreniedergeschlagen bemerkte: „Ach! Madame, Eure Gedankenverirren sich in weite Ferne."
„Freilich, liebe Fleming," versetzte die Königin. „Aberist es wohlgethan oder freundlich von Euch, sie zurückzurufen?Gott weiß, sie sind diese Nacht nur zu nahe bei der nacktenWirklichkeit geblieben. Komm, ich will, wäre cs auch nurum sie dafür zu strafen, wieder das freundliche Bild hervor-zaubern. Ja, bei dieser fröhlichen Hochzeit soll Maria selberdie Last des Kummers und die Mühen der Regierung vergessen