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und einmal wieder vortanzen. — Bei welcher Hochzeit habenWir zum letzten Mal getanzt, liebe Fleming? Ich glaube,die Sorgen haben mein Gedächtniß geschwächt, doch Etwasdavon muß mir noch beifallen — kannst du mich nicht daraufbringen? Ich weiß, du kannst es."
„Ach! Madame-" begann zögernd die Kammerfrau.
„Was?" sprach Maria, „willst du Uns nicht einmal soweit zu Hülfe kommen? Das ist ein eigensinniges Bestehenauf deiner ernsteren Ansicht, welche Unser Gerede als Lhorheitnimmt. Aber du bist am Hofe erzogen und wirst mich ver-stehen, wenn ich dir sage: die Königin befiehlt der Frau Fle-ming, ihr zu sagen, wo sie zum letzten Male beim branls vor-getanzt hat."
Mit todtcnbleichem Gesicht und mit einer Miene, alsmüßte sie in die Erde sinken, stammelte die Hofdame, nichtlänger Gehorsam zu verweigern wagend: „Allergnädigste Frau— wenn mein Gedächtniß nicht irrt — so war es auf demMaskenball in Holyrood — bei der Hochzeit von Sebastian."
Die unglückliche Königin, welche bisher mit schwermü-thigem Lächeln über das Widerstreben, womit Frau Flemingihre Geschichte vorbrachte, zugehört hatte, unterbrach sie beidiesem unglückseligen Worte mit einem so lauten und gellendenSchrei, daß das Gewölbe des Gemaches davon widerhallte, unddaß Roland und Katharine voll Angst und Entsetzen aufsprangen.Maria schien durch eine Verkettung gräßlicher Gedanken, dieplötzlich geweckt worden waren, nicht nur ihre Selbstbeherrschung,sondern auch den Verstand verloren zu haben.
„Verräthcrin!" schrie sie der Frau Fleming zu. , „Duwillst deine Königin umbringen! Ruft meine französischenGarden! moi! ü m»>! mes lirangais! Ich bin von Ver-räthern umringt in meinem eignen Palast! Sie haben meinen