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5 (1851) Der Abt
Entstehung
Seite
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Lärm zu machen, was er sonst wohl unterlassen haben würde.Um nun mein Unrecht gegen Euch gut zu machen, möchte ichEuch eine Gefälligkeit erweisen, wenn Ihr sie von mir annch-men wollt."

Dürft' ich erst bitten, mir zu sagen, worin sic besteht?"fragte der Kammerjunker.

Einfach darin, Euch die Nachricht von der Entdeckungnach Holyrood bringen zu lassen, wo Ihr Euch große Gunst,sowohl bei dem Grafen von Morton, als bei dem Regentenund bei Herrn Wilhelm Douglas, erwerben könnt, als Augen-zeuge der ganzen Geschichte und als Einer, der sich dabei treuverhalten hat. Es wird dann in Eurer Hand stehen, EuerGlück zu machen; denn ich hoffe, Ihr werdet Euch der eitlenLhorheit entschlagen und lernen, in dieser Welt zu wandelnals Einer, der an die künftige denkt."

Herr Hofmeister," entgcgnete Roland,ich danke Euch fürEure Gefälligkeit; aber Euren Auftrag kann ich nicht ausrich-ten. Ganz abgesehen davon, daß ich der geschworne Diener derKönigin bin und nichts gegen sie thun kann, denk' ich, eswäre ein schlechter Weg zu Herrn Wilhelms Gunst, der Erstezu sein, der ihm seines Sohnes Abfall meldet. Eben so wenigwürde es dem Reichsverweser überaus angenehm sein, von derTreulosigkeit seines Lehnsmannes zu hören, noch dem Grafenvon Morton, die Falschheit seines Verwandten zu erfahren."

Hm!" brummte der Hofmeister mit dem Ausdruck derUeberraschung und der Unzufriedenheit.Nun so fliegt denn,wohin Ihr wollt, denn so schwindelköpsig Ihr auch seid, wißtIhr Euch doch in der Welt zu benehmen."

Ich will Euch beweisen, daß meine Denkungsart mindereigennützig ist, als Ihr Euch einbildet," versetzte der Kam-merjunker;denn ich halte Offenheit und Fröhlichkeit für besser,