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seinem geistigen Auge die Jrrgänge der polemischen Erörterung.Waren diese Leute mit Recht verbannt worden, als üppigeDrohnen, als die Bcrauber und als die Schmach des emsigenBienenstocks'! oder hatte nicht vielmehr die Hand der Habgieraus dem Tempel nicht das Gesindel vertrieben, welches ihnschändete, sondern die gläubigen Priester, welche in Ehren undTreuen am Altar dienten! Die Gründe Hendersons vergegen-wärtigten sich ihm in dieser Stunde ruhigen Nachdenkens mitdoppelter Kraft und ließen sich kaum abweisen durch die Be-rufung des Abtes Ambrosius von seinem Verstand an sein Ge-fühl, — eine Berufung, welche größeren Eindruck auf ihngemacht hatte in der Aufregung des bewegten Lebens, als siejetzt that, wo er ungestört denken konnte. Es kostete ihn An-strengung, sich von diesem beunruhigenden Gegenstände loszu-machen, und er fand, daß es ihm am besten gelang, wenn erseine Augen auf das Schloß richtete und den schwachen Licht-schimmer beobachtete, der im Fenster des Gemaches von Ka-tharine Seyton sichtbar war und von Zeit zu Zeit verdunkeltward, wenn die Schattengestalt der schönen Bewohnerin zwischender Kerze und dem Fenster hinglitt. Endlich wurde das Lichtweggebracht oder ausgelöscht, und somit auch dieser Gegenstandder Betrachtung den Augen des sinnenden Liebhabers entzogen.Darf ich es gestehen, ohne daß er für^ immer den Stempeleines Romanhcldcn verliert? Seine Augen wurden allmäligschwer. Speculative Zweifel über religiöse Streitpunkte undängstliche Vcrmuthungen über die Neigungen seiner Herzcns-königin vermischten sich untereinander; die Ermüdung nacheinem geschäftreichen Tage trug den Sieg davon über die Un-ruhe ernster Betrachtungen, und er verfiel in festen Schlaf.
Er schlummerte sanft, als er plötzlich durch die eiserneZunge der Burgglocke geweckt wurde, deren dumpfe Töne weitDer Abt. III. " 4