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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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nichtses gcrathen, wie er selber, und in die Nähe eines Brant-weinkrügleins. Eure Fährleute haben die Ruder in der Handund schon zwei Mal ist vom Wartthürmchcn die Fahne ge-schwenkt worden, zum Zeichen, daß man im Schloß mit Unge-duld auf Eure Rückkehr wartet. Immerhin aber bleibt Euchloch Zeit zu einem Imbiß, und als Euer Freund und Arzth»lt' ich cs für unpassend, daß Ihr der Wasserluft mit leeremMagen die Stirn bieten solltet."

Roland dachte an nichts Anderes, als, hungrig oder nichthurgrig, nach dem Ufer zu eilen, wo sein Kahn lag, undwies jede Anerbietung von Erfrischungen zurück, obwohl derDoctor versprach, den Imbiß mit einem gelinden Schnabel-weher zu eröffnen mit einer Abkochung von Kräutern, dieer scltcr gesammelt.und dcstillirt. Da Roland nicht den Mor-gentruik vergessen hatte, so mag wohl die Erinnerung an die-sen ihn in seinem Entschluß befestigt haben, jede Speise auszu-schlagcn, welcher eine so unschmackhaste Einleitung vorangchensollte. Als sie nach dem Ufer hin gingen, denn die Höflich-keit des würdigen Kämmerers verstattete nicht, daß der Kam-merjunker seinen Weg ohne Geleit machte, glaubte Roland ineinem um Spicllcute versammelten Kreise die Kleidung vonKatharine Scyton zu erkennen. Bon seinem Gelcitsmann sichlosmachcnd, r,ar er mit einem Sprunge mitten in dem Hau-fen neben der Jungfer und flüsterte ihr zu:Katharine, dürftIhr denn noch hier bleiben? Wollt Ihr nicht nach der Burgzurück?"

Zum Leusel mit Euren Katharinen und Burgen!" ant-wortete das Mädchen schnippisch.Habt Ihr nicht Zeit ge-nug gehabt, Eure Narrheit los zu werden? Geht fort! Ichwill von Eurer Gesellschaft weiter Nichts wissen, und es istGefahr dabei, sie mir ferner aufzubringen."