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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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mich, je nachdem sie gelaunt ist, bald nahe kommen läßt, baldfern hält wie soll ich es mit der Kokette Haltens BeiGott! mit nächster Gelegenheit soll sie mir Rechenschaft vonihrem Benehmen geben, oder ich will für immer mit ihr brechen!"

Indem er diesen mannhaften Entschluß faßte, ging er dieTreppe hinab, welche aus dem Gehäg hinausführte und wurdefast in demselben Augenblick von Doctor Lundin begrüßt.

Nun, mein vortrefflicher junger Freund, woher des We-ges?" fragte der Doctor.Ah, nun seh' ichs. Ja, ja, Nach-bar Blinkhoolie's Garten ist ein prächtiges Stelldichein, undIhr seid in dem Alter, wo ein Junge mit dem einen Augenach einem hübschen Mädchen sieht und mit dem andern nacheiner saftigen Pflaume. Aber, heda! ihr seht ja betrübt undschwermüthig aus. Ich fürchte, das Mädchen ist grausam oderdie Pflaume unreif gewesen. Nachbar Blinkhoolie's Kathari-nenpflaumen haben sich schwerlich den Winter über gut gehal-ten; er spart den Zuckersaft bei seinem Eingemachten. DochMuth gefaßt, Alter, es gibt noch mehr Katharinen in Kinroß,und für die unreife Frucht ein Glas von meiner doppelt dcstil-lirten -MIN mlrnbilig probntum est."')

Der Kammerjunker schoß einen wüthenden Blick auf denwitzigen Arzt. Allein alsbald fiel ihm ein, daß der NameKatharine, welcher seinen Unwillen erweckt, vcrmuthlich nurder Alliteration wegen gebraucht worden war, und so unter-drückte er seinen Grimm, und fragte blos, ob man von denWagen Etwas gehört habe.

Eben such' ich Euch, um Euch zu sagen, daß das Zeugin Eurem Kahn ist, und daß der Kahn Eures Befehles war-tet. Auchtermuchty ist blos in die Gesellschaft eines Taugc-

') Wunderwasser ist ein bewährtes Mittel.