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Ich sage, ich kann sie nicht tadeln, daß sie sich um ihre Frei-heit bemüht. Aber warum ich in den Plan soll hincingezogenwerden, warum meine harmlosen Lauben, die ich mit eigenerHand angelegt, Plätze geheimer Verschwörung, warum meinekleinen Anlände, die ich für meinen Fischerkahn gebaut, einHafen für heimliche Einschiffung werden soll, kurz, warumman mich in Geschichten hineinzichen will, deren Ende wahr-scheinlich Hängen und Köpfen ist: das, ehrwürdiger Vater,versichere ich Euch, weiß ich ganz und gar nicht."
„Bruder," erwiderte der Abt, „Ihr seid weise und müßtwissen-"
„Nein, nein, ich bin nicht weise," erwiderte ärgerlich derGärtner und hielt sich die Ohren zu, „ich wurde nie weisegenannt, außer wenn man-mich zu einer großen Narrheit ver-leiten wollte."
„Aber, gu«er Bruder, —" fuhr der Abt fort.
„Ich bin auch nicht gut," unterbrach abermals der un-geduldige Gärtner. „Ich bin weder gut noch weise. Wäreich weise, so hättet Ihr hier keinen Zutritt gefunden, undwäre ich gut, dann würd' ich Euch, denk' ich, anders wohinschicken, um Pläne zur Störung der Ruhe des Landes aus-zuheckcn. Wozu der Streit um König oder Königin, wenndie Leute friedlich dasitzcn könnten — «ub umdrn vitiz sui? ")Und das würde ich nach Anweisung der heiligen Schrift thun,wär' ich weise und gut, wie Ihr mich nennt. Aber so wieich bin, Hab' ich den Hals im Joch, und Ihr ladet mir auf,so viel Ihr wollt. — Folgt mir, junger Gesell. Dieser ehr-würdige Pater, welcher in seiner Jackmannstracht eine fasteben so ehrwürdige Figur spielt, wie ich selber, wird mit mir
") Unter dem Schatten ihres WeinstockS.