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5 (1851) Der Abt
Entstehung
Seite
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viel danach, wo sie hintceten, ginge auch jeder Tritt auseinen Jasmin oder eine Nelke!"

Wir wollen machen, daß er fortkommt, Bruder," er-widerte der Abt.Aber, ach, wie ist es möglich, daß solcheKleinigkeiten Euch so sehr zu Herzen gehen können, in demAugenblick, wo eine so große Entscheidung sich nähert!"

Ehrwürdiger Water," antwortete der Eigenthümer desGartens,wie oft soll ich Euch noch bitten, Eure hohen An-schläge für hochsinnige Leute, wie Ihr, zu behalten? Washabt Ihr von mir verlangt, das ich Euch nicht ohne Wider-spruch gewährt hätte, obwohl innerlich seufzend?"

Ich möchte von Euch begehren, Bruder, daß Ihr seinmögt, wer Ihr seid," entgcgnete der Abt Ambrosius:daßIhr Euch erinnern möchtet, wer Ihr gewesen seid und wozuEure früheren Gelübde Euch verpflichtet haben."

Ich sage Euch, Water Ambrosius," verseßte der Gärtner,die Geduld des besten Heiligen, der je sein Paternoster gebe-tet hat, würde erschöpft'werden durch die Proben, auf welcheIhr die mcinige gestellt habt. Davon zu sprechen, was ichgewesen bin, ist gegenwärtig für Nichts. Niemand weiß besserals Ihr, was ich aufgegeben habe in der Hoffnung, Ruhe undFrieden für den Rest meiner Tage zu finden. Niemand weißauch besser, wie man bei mir gewaltsam cingedrungen iss, wiemeine Obstbäume zerbrochen, meine Blumenbeete zertreten,meine Ruhe gestört, wie selbst der Schlaf von meiner Lager-stätte verscheucht worden ist, seitdem diese arme Königin, Gottsei ihr gnädig! nach Lochleven geschickt worden ist. Ich tadelesic nicht. Sie ist gefangen, und cs ist natürlich, daß sie wünscht,aus einem so elenden Nest herauszukommen, wo sich kaum einFleck für einen erträglichen Garten findet, und wo die Wasser-ncbcl, wie mir gesagt worden ist, alle frühen Blüthen zerstören.

Der Mt. III. Z