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5 (1851) Der Abt
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zu überzeugen, daß das Päckchen von Georg von Douglas fürmich bestimmt war."

Demnach," sprach Roland,ist Georg von Douglas-"

Ein treuer Freund seiner Königin, Roland. Und hoffent-lich werden ihm bald die Augen über die Jrrthümer seiner(fälschlich sogenannten) Kirche aufgchen."

Aber was ist er für seinen Water, und was für die Frauvon Lochlcven, die Mutterstelle bei ihm vertreten hat?" fragteder Kammerjunker ungeduldig.

Der beste Freund für Beide in Zeit und Ewigkeit," ant-wortete der Abt,wenn er das glückliche Werkzeug wird, dasUnheil wieder gut zu machen, welches sie gestiftet haben undnoch stiften."

Mir will der gute Dienst nicht gefallen, der mit Treu-bruch beginnt," bemerkte Roland.

Ich tadle Deine Bedenklichkeiten nicht, mein Sohn," ver-setzte der Abt.Aber die Zeit, welche das Verhältniß derUnterwürfigkeit der Christen unter die Kirche und der Unter-thanen unter den König zerrissen, hat auch alle geringerenBande der Gesellschaft gelöst. In solchen Tagen dürfen blosmenschliche Bande eben so wenig unsere Fortschritte hemmen,wie den Pilger die Dornen, welche sich in sein Kleid hängen,hindern dürfen, feine Wallfahrt zu vollbringen."

Aber, Water," sprach der Jüngling, und hielt zö-gernd inne.

Sprich weiter, mein Sohn, sprich ohne Scheu," sagteder Abt.

So nehmt es denn nicht übel," fuhr Roland fort,wennich sage: gerade das ist cs, was unsere Gegner uns vorwerfcn,indem sie sagen, daß wir, die Mittel lediglich nach dem Zweck