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Zeit angemessen und ziemt jetzt, wo die Kirche um ihr Daseinzu kämpfen hat, ihrem Prälaten eben sowohl, wie Stab undJnful in den Tagen der triumphirendcn Kirche."
„Durch welches Schicksal," begann der Kammcrjunker, —doch," unterbrach er sich selber, „wozu brauch' ich zu fragen?Katharine Seyton hat mich schon einigermaßen daraus vorbe-reitet. Aber daß die Veränderung so vollkommen, die Zerstörungso völlig sein sollte!"
„Ja, mein Sohn," versetzte der Abt Ambrosius, „deineAugen haben in meiner unverdienten Erhebung auf den Abts-sitz die letzte heilige Feier in der Kirche von S. Marien gesehen,bis daß es dem Himmel gefallen wird', die Gefangenschaft derKirche zu wenden. Für. jetzt ist der Hirte geschlagen — fastzu Boden geschlagen — die Heerde ist zerstreut und die Altäreund Ruhestätten der Heiligen und Märtyrer und der frommenWohlthätcr der Kirche sind den Rachteulen und den Feldteu-feln preisgegeben."
„Und Euer Bruder, der Ritter von Avcnel — konnte erNichts zu Eurem Schutze thun?"
„Er selber ist bei den Herrschenden in Verdacht gerathen,"antwortete der Abt. „Diese Menschen sind eben so ungerechtgegen ihre Freunde, als grausam gegen ihre Feinde. Ichwürde ihn deshalb nicht bedauern, wenn ich hoffen dürfte, esmöchte ihn von seinem bisherigen Wege abwendig machen.Allein ich kenne Halberls Gesinnung, und ich fürchte, dieserUmstand wird ihn antreiben, seine Treue gegen ihre unglück-selige Sache durch eine Lhat zu beweisen, die vielleicht nochverderblicher für die Kirche und feindlicher vor Gott ist. —Genug hiervon und nun zu dem Gegenstand unserer Zusammen-kunft. Ich hoffe- cs wird Euch mein Wort genügen, um Euch