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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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und denke, daß ich dasjenige Wesen auf Erben bin, welchesam meisten entzückt sein wird, von deinem Ruhme zu hören.Folge dem Unbekannten. Er hat Nachrichten für dich, diedu wohl nicht erwartest."

Der Unbekannte stand auf der Schwelle, als warte er aufRoland. Sobald er sah, daß dieser sich in Bewegung setzte,schritt er rasch vorwärts. Als sie weiter das Gäßchen hinab-kamcn, bemerkte Roland, daß dort nur auf einer Seite Woh-nungen waren, und daß sich auf der andern eine hohe alteMauer befand, über welche hin und wieder Baumzweige her»überragten. Nachdem sie noch eine Strecke weiter gegangen,gelangten sie an ein Thürchen in der Mauer. Rolands Füh-rer machte Halt, sah sich um, ob ihn Niemand bemerkte, zogdann einen Schlüssel aus der Tasche, öffnete die Thür, ginghinein und winkte Rolanden, ihm zu folgen. Roland that es,und der Unbekannte schloß sorgfältig wieder zu. Während des-sen sah sich der Kammcrjunker um, und fand, daß der Ortein kleiner, sehr wohl unterhaltener Garten war.

Der Unbekannte führte ihn durch einen oder zwei Gängeunter Bäumen, die voller Sommerfrüchte hingen, nach einerLaube mit zwei Rasenbänken. Auf der einen dieser Bänke sichniedcrlassend, gab er Rolanden ein Zeichen, auf der gegenüber-stehenden Platz zu nehmen, und eröffncte sodann das Gespräch.,,Jhr habt eine bessere Gewähr, als das Wort eines Unbekann-ten verlangt, um Euch zu überzeugen, daß ich von GeorgDouglas beauftragt bin, mich in den Besitz des Euch anvcr-trauten Päckchens zu setzen."

Gerade das ist cs, worüber ich Rechenschaft von Euchverlange," sprach Roland.Ich fürchte, ich habe mir eineUebereilung zu Schulden kommen lassen. Ist das der Fall,