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5 (1851) Der Abt
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Geistlichen, zeigte ihm, was darin war, und sprach:)Seht,ehrwürdiger Herr, es enthält bloß diese drei goldenen Kopfstücke, eine Münze, welche, obwohl mein armes Gesicht aufweisend,so viel ich gefunden habe, stets wirksamer gewesen ist gegenmich, als für mich, gerade so, wie meine Untcrthanen sich widermich waffnen in meinem eignen Namen. Nimm diese Börse,auf baß es dir nicht an Mitteln fehle, dich zu ergötzen. Wer-fehle nicht, mir Neuigkeiten von Kinroß mitzubringen; nurlaß cs solche sein, welche, ohne Verdacht oder Unwillen zu erre-gen, in der Gegenwart dieses ehrwürdige» Herrn oder derguten Frau von Lochleven erzählt werden können."

Die letztere Andeutung war unwiderstehlich. Hendersonentfernte sich, halb ärgerlich, halb zufrieden über seine Aufnahmebei der Königin, welche eine außerordentliche, theils natürlichetheils angewöhnte Geschicklichkeit besaß, Gesprächen, die ihreGefühle oder Vorurthcilc verletzten, auszuwcichc», ohne Die,welche dergleichen anknüpfen wollten, zu beleidigen.

Roland Eraeme entfernte sich mit dem Kaplan auf ein vonder Königin gegebenes Zeichen. Während er unter tiefen Bücklin-gen rückwärts gehend sich der Thür näherte, bemerkte er, wieKatharine, so daß nur er cs sehen konnte, den Zeigefinger indie Höhe hob, als wollte sie sagen:Vergiß nicht, was unteruns vorgegangen ist."

Als er sich bei der Frau von Lochlcven beurlaubte, hieltdüse noch folgende Anrede an ihn.Heute sind tolle Lustbar-keiten im Dorfe. Meines Sohnes grundherrliche Gewalt ist bisjetzt noch nicht im Stande, diese Wirkungen des alten Sauer-teigs der Thorheit, den die römischen Priester in die Seelender schottischen Bauerschaft geknetet haben, auf seinem Gebietezu verhindern. Ich sage dir nicht, du sollst dich von denselbenfern halten, dies hieße bloß, deiner Thorheit eine SchlingeDer Mt. kt. 13