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den kann, dann, bin ich sicher, würden die reichbegabtesten meinerBrüder, — Johann Knox selber würde herbeieilen und die RettungEurer einzelnen Seele aus den Netzen des römischen Trugs — "
„Ich bin Euch und ihnen sür Euer Wohlwollen verbun-den," unterbrach ihn Maria. „Allein da ich jetzt nur ein ein-ziges Audienzzimmer habe, würde ich cs ungern in eine huge-nottische Synode verwandelt sehen."
„Wenigstens, Madame, seid nicht so hartnäckig in EurerVerblendung! Hört auf Einen, der gehungert und gedürstet,gewacht und gebetet hat, um das gute Werk Eurer Bekehrungzu unternehmen, und welcher freudig sterben möchte in demAugenblicke, wo ein für Euch so heilsames und für Schottlandso wohlthätiges Werk vollbracht wäre. Ja, edle Frau, könnteich den letzten Pfeiler des heidnischen Tempels in diesem Lande— erlaubt mir, Euren Glauben an Roms Täuschungen so zunennen — könnt' ich diesen Pfeiler erschüttern, dann würd'ich gern sterben, begraben unter den Trümmern!"
„Ich möchte Euren Eifer nicht verhöhnen, lieber Herr,"cntgegnete Maria, „durch die Bemerkung, daß Ihr vcrmuth-lich eher den Philistern Kurzweil machen, als sie überwältigenwürdet. Euer guter Wille hat Anspruch auf meinen Dank,denn er ist mit Herzlichkeit ausgedrückt und vielleicht auch auf-richtig. Aber denkt von mir nicht schlimmer als von Euch,glaubt mir, daß ich ebenso gern Euch auf den alten und ein-zigen Weg zurückrufen möchte, wie Ihr wünscht, mir Eureneuen Nebenpfade zum Paradiese zu weisen."
„Wohlan, Madame, wenn dies Eure edelmüthige Absichtist," sprach Henderson in Feuer gerathend, „was hindert uns,einen Lheil der Zeit, welche jetzt leider zu sehr zu Ew. Durch-laucht Verfügung steht, der Erörterung einer so wichtigen Fragezu widmen s Ihr seid nach dem einstimmigen Zeugnisse der