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im Tone des Vorwurfs zu einer ihrer Gesellschafterinnen sagte:„Da seht Ihr, welchen Unannehmlichkeiten Ihr uns ausge-setzt habt!"
Dieser kurze Auftritt entschied Rolands Entschluß, womöglich, die Burg zu verlassen, und sein Vorhaben unver-züglich dem jungen Douglas milzuthcilen. Dieser junge Mannsaß schweigsam, wie gewöhnlich, am Hintertheile des Nachens,welchen sic bei solchen Gelegenheiten gebrauchten, machte seineFischgcräthschaften zurecht und deutete zuweilen durch Zeichendem Kammerjunker an, wohin er rudern solle. Als sie einen'Büchsenschuß weit von der Burg entfernt waren, hielt Rolandmit dem Rudern inne, und sprach zu seinem Gefährten: „Schö-ner Herr, ich hätte Euch etwas Wichtiges zu sagen, wennIhr cs erlaubt."
Die nachdenkliche, schwermüthige Miene des jungen Dou-glas verwandelte sich plötzlich in den Ausdruck gespannter,ängstlicher Aufmerksamkeit.
„Ich bin dieses Schlosses Lochleven zum Sterben müde,"fuhr Roland fort.
„Ist das Alles?" entgegnete Douglas. „Ich wüßte keinenseiner Bewohner, dem es besser ginge."
„Ja, aber ich bin weder in dem Hause geboren, noch einGefangener, und darf daher mit Fug und Recht wünschen, eszu verlassen."
„Mit demselben Rechte dürftet Ihr cs wünschen, wennIhr das Eine und das Andere wäret," versetzte Douglas.
„Ja, aber ich bin nicht nur des Lebens in Lochleven müde,sondern auch entschlossen, cs zu verlassen," erklärte RolandGraeme.
„Dieser Entschluß ist leichter gefaßt, als ausgcführt," be-merkte Douglas dagegen.