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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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Doch nicht, wenn Ihr, Herr,"j und Eure Frau Muttereinzuwilligcn belieben," versetzte Roland.

Ihr seid im Jrrthume, Roland," sprach Douglas.Ihrwerdet finden, daß die Einwilligung von zwei anderen Personeneben so nöthig ist die von Frau Marien, Eurer Gebieterin,und die meines Oheims, des Regenten, welcher Euch EuernPlatz in der Nähe ihrer Person angewiesen hat und es nichtangemessen finden dürste, ihre Dienerschaft so schnell zu wechseln."

Also müßte ich hier bleiben, ich möchte wollen oder nichts"fragte der Kammerjunker, erschreckt bei einem Gedanken, wel-cher sich einem Erfahrneren früher aufgedrungen haben würde.

Wenigstens," antwortete Douglas,müßt Ihr Euch be-quemen, zu bleiben, bis mein Oheim geneigt ist, Euch zu ent-lassen."

Offen gesprochen," erklärte Roland,Euch, als einem Edel-manne, der unfähig ist, mich zu verrathen, will ich gestehen,daß weder Mauer noch Wasser mich lange halten sollten, wennich dächte, ich wäre hier ei» Gefangener."

Offen gesprochen," entgegnete Douglas,könnt' ich Euchden Versuch nicht verargen. Nichts destoweniger würde meinVater, mein Oheim, der Graf, oder jeder von meinen Brüdern,oder kurz jeder der Landherrcn des Königs, dem Ihr alsdannin die Hände sielet, Euch wie einen Hund ausknüpfen oder wieeine Schildwache, die ihren Posten verläßt; und ich versichereEuch, Ihr würdet ihnen schwerlich entrinnen. Aber rudertnach Sanct Sers's Insel hin. Wir haben Westwind, und wirwerden Etwas fangen, wenn wir uns aus der Windseite derInsel halten, wo der Wellenschlag am stärksten ist. Wennwir eine Stunde gefischt haben, wollen wir mehr von der Sachereden, die Ihr angeregt habt."