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Unterhaltung für uns ersinnen, mu bonns umia; unser klugerKammcrjunker hat sich schon für seinen Zeitvertreib bestimmt."
»Ich habe gleich vom Anfänge an gesagt," erwiderte FrauFleming, „daß Ew. Durchlaucht sich nicht darauf verlassendürfte, das Glück der Gesellschaft eines jungen Mannes zu ge-nießen, der so viele hugenottische Bekanntschaften hat und dieMittel besitzt, sich weit angenehmer zu unterhalten, als beiuns."
„Ich wünschte," sprach Katharine, vor Aergcr roth wer-dend, „seine Freunde möchten mit ihm glücklich abscgeln unduns statt seiner einen Kammcrjunker bringen, der, wofern einsolches Wesen zu finden ist, seiner Königin und seiner Religiontreu ist."
„Ein Theil Eurer Wünsche kann gewährt werden, Ma-dame," versetzte Roland, unfähig, seine Empfindlichkeit überdie ihm von allen Seiten zu Theil werdende Behandlung län-ger zu verbergen, und er wollte hinzufügen-. „Ich wünscheEuch von Herzen einen Gesellschafter an meiner Statt, devfähig ist, Weiberlaunen zu ertragen, ohne toll zu werden."Glücklicher Weise erinnerte er sich der Reue, welche er darüberempfunden, daß er bei einer ähnlichen Gelegenheit seiner Leb-haftigkeit hatte den Zügel schießen lassen. Er preßte die Lippenzusammen und verschloß, bis derselbe auf seiner Zunge erstarb,einen Vorwurf, welcher sich so wenig in Gegenwart einer kö-niglichen Person geziemte.
„Warum bleibt Ihr hier stehen," fragte die Königin, „alswäret Ihr an den Boden angewurzelt?"
„Ich erwarte bloß Ew. Durchlaucht Befehl," antworteteRoland.
„Ich habe Euch keinen zu geben. — Geht, Herr!"
Als er den Garten verließ, hörte er deutlich, wie Maria