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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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Dreiundzwauzigstcs Kapitel.

Gebt eine» Imbiß mir aus grünem Nasen,

Wenn auch nicht sein gekocht. Bei meinem TischtuchLaßt sprudeln frisch den Quell, und aus den ZweigenDie freien Vöglein zirpen, zwitschern, Hüpfen,

Die Krumen fordernd, die ich fallen lai?.

Ich lieb' nicht Schmaus im Kerker.

Eine Vertiefung in dem Vorzimmer war von einem kleinenFenster erhellt, und hier nahm Roland seinen Platz, um den Ab-gang der Herren anzusehcn. Jenseits erblickte er unter ihrenbeiden Bannern ihre Knechte zu Roß, in deren Panzern undSturmhauben die Sonne flimmerte, wenn sie sich zuweilen be-wegten, ab- oder aufstiegcn. Diesseits auf dem engen Raumezwischen der Burg und dem Wasser gingen Ruthven und Lin-desay langsam den Booten zu, begleitet von der Frau von Loch-leven und ihrem Enkel. Roland sah an den Gcbcrdcn, daßmit vieler Förmlichkeit Abschied genommen wurde, und betrach-tete sich, da er eben nichts Besseres zu thun hatte, sernerweit,wie die Boote vom Lande stießen, wie die Ruderer frisch ar-beiteten und bald klein und immer kleiner erschienen. Frauvon Lochlevcn und Georg Douglas schienen in derselben Weisebeschäftigt zu sein, denn auf dem Rückwege von dem Landungs-

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