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5 (1851) Der Abt
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die Sache aufs Acußcrstc zu treiben, falls sic Marien hartnäckigfänden. Dem vorzubcugen, ward Herr Robert Mclvillc nachLochlcven geschickt, welcher in der Scheide seines SchwertesBriefe an die Königin hatte vom Grafen von Atholc, von Mait-land, von Lethington, und sogar von Lhrogmorton, dem engli-schen Gesandten, welcher damals für die Königin war. DieseBriefe enthielten die dringende Bitte an sic, dem Drange derZeiten nachzugcbcn und die Urkunden zu unterschreiben, welcheLinbcsay ihr verlegen würde, ohne sich durch den Inhalt der-selben zurückschrecken zu lassen. Zugleich war darin versichert,daß dieser Schritt, gethan im Zustande der Gefangenschaft,weder nach den Gesetzen, noch nach den Forderungen der Ehreoder des Gewissens bindend für sie sein würde, sobald sie ihreFreiheit erlangt hätte. So auf den Rath eines Theilcs ihrerUntcrthancn den Drohungen des anderen nachgebcnd sichatte erfahren, daß Lindcsay mit einem prahlerischen, d. h.drohenden Wesen erschienen war unterschrieb die Königinmit einigem Widerstreben und mit Thränen," sagt Knoxeine Urkunde, durch welche sie die Krone ihrem unmündigenSohne abtrat, und eine andere, welche den Grasen von Murrayzum Reichsverwcser bestellte. Alle Geschichtsschreiber scheinendarin übercinzustimwen, daß Lindesay sich bei dieser Gelegenheitmit großer Roheit benahm. Die Urkunden wurden am 24. Juli1567 unterzeichnet.