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einander bekannt gewesen, daß ich dir in irgend Etwas ver-trauen könnte, wobei Mannhaftigkeit erfordert wird. — OScyton, wäre doch dein kühner Vater hier, der eben so weisewie treu und tapfer ist!"
Roland Gracme konnte nicht länger der Begierde wider-stehen, seine Dienste einer so unglücklichen und schönen Fürstinanzubictcn. „Edle Frau," sprach er, „wenn ein Schwert ir-gend hinreichen kann, die Weisheit dieses besonnenen Rathgebcrszu unterstützen oder Eure gerechte Sache zu verthcidigen, hierist mein Gewehr und hier ist meine Hand, bereit es zu ziehenund zu gebrauchen." Er hob bei diesen Worten das Schwertmit der Linken in die Höhe und legte die Rechte an den Griff.
Bei diesem Anblick rief Katharine Scyton: „Edle Frau,mich dünkt, ich sehe ein bedeutungsvolles Zeichen von meinemVater," ging auf Roland zu, faßte ihn beim Mantel und fragteihn ernstlich, woher er das Schwert Hube.
Roland antwortete mit Verwunderung: „Mich dünkt, diesist nicht der Ort, Scherz zu treiben. Ihr, Fräulein, wißtsicherlich am besten, woher und wie ich das Gewehr bekommenhabe."
„Ist dies die Zeit zu Possen?" rief Katharine. „Ziehtauf der Stelle das Schwert aus der Scheide!"
„Wenn die Königin cs mir befiehlt," versetzte der Jüng-ling mit einem Blick auf seine Gebieterin. ->
„Schäme dich, Mädchen!" rief die Königin. „Willst duden armen Jungen zu einem nutzlosen Kampf mit den zwei be-währtesten Kriegern Schottlands Hetzen?"
„In Ew. Durchlaucht Sache," sprach der Kammerjunker,„will ich mein Leben gegen sic wagen!" Mit diesen Wortenzog er das Schwert halb aus der Scheide, und ein um die