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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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ihre Arme aus den Tisch und weinte so bitterlich, daß dieLhräncn zwischen ihren zarten Fingern hindurchdrangen, mitwelchen sie dieselben zu verbergen suchte.

Edle Herren," sprach Herr Robert Melville,dies istzu hart. Ew. Herrlichkeiten werden mir die Bemerkung erlau-ben, daß wir hiehergekommen sind, nicht um alten Haderwieder aufzurührcn, sondern um die Mittel zu finden, neuenzu verhüten."

Herr Robert Melville," versetzte Ruthvcn,wir wissenam besten, zu welchem Zwecke wir hieher abgcordnet sind undwarum Ihr, obwohl eigentlich ohne Noth, uns beigcgeben wor-den seid."

Bei meiner Hand!" brummte Lindcsay,ich weiß nicht,warum wir mit dem guten Ritter beschwert worden sind, essei denn, daß er die Stelle eines Stückes Zucker vertreten soll,welches Apotheker in ihre heilsamen aber bitteren Arzneienwerfen, einem eigensinnigen Kinde zu Gefallen, eine über-flüssige Mühe, wie mir däucht, wo Männer andere Mittelhaben, das Tränklcin hinunterzubringen."

Edle Herren," sprach Melville,Ihr müßt am bestenEure geheimen Weisungen kennen. Ich denke den weinigenam besten nachzukommcn, indem ich den Vermittler zwischenJhro Durchlaucht und Euch zu machen suche."

Schweigt, Herr Robert Melville!" rief die Königin,sich mit glühendem Antlitz erhebend.Mein Schnupftuch,Fleming. Ich schäme mich, daß Bcrräthcr Macht haben,mich so zu erregen. Sagt mir, stolze Herren," fuhr sie fort,ihre Thränen abwischcnd,welche Berechtigung auf Erdenkönnen Untcrthanen haben, die Rechte eines gesalbten Hauptesin Frage zu stellen, die angelobte Unterwürfigkeit abzuschüt-