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nämlichen Gewehr erschlug derselbe unbeugsame Kämpe fürSchottlands Ehre und Adel auf einen Hieb einen Höfling Eu-res Großvaters, Jakobs des Vierten, Spens von Kilspindic, wel-cher sich unterstanden hatte, in Gegenwart des Königs schimpflichvon ihm zu reden. Sie kämpften am Falabach, und Häng'-dcr-Katz-die-Schell'-an hieb mit dieser Klinge das Bein seines Geg-ners so glatt weg, wie ein Schäferjunge einen dünnen Zweig voneinem Schößling hcrunterschneidet."
„Gnädiger Herr," versetzte die Königin erröthcnd, „meineNerven sind zu gut, als daß selbst diese fürchterliche Geschichtemich erschrecken könnte. Dürft' ich fragen, wie eine so hochhcrr-liche Klinge vom Hause Douglas an das Haus Lindesay gekom-men ist? — Ich dächte, sie hätte als eine heilige Reliquie aus-bewahrt werden sollen von einer Familie, welche der Ansichtwar, daß Alles, was sie gegen ihren König thun konnte, zumBesten des Vaterlandes geschehe."
„Nein, edle Frau," rief Melvillc, besorgt sich ins Mittellegend, „stellt dem Freiherr» nicht diese Frage. Und Ihr,gnädiger Herr, habt so viel Anstandsgefühl, um die Antwortzurückzuhalten."
„Es ist Zeit, daß diese Frau die Wahrheit hört," cntgcg-nete Lindesay.
„Und seid versichert,"sprach die Königin, „daß sie sich durchkeine Wahrheit zum Unwillen reizen lassen wird, die Ihr der-selben sagen könnt. Es gibt Fälle, wo gerechte Verachtung stetsdie Oberhand behält über gerechten Unwillen."
„So wisset denn," antwortete Lindesay, „daß auf demFelde von Carbcrry - Hill, als der falsche, ehrlose Berräther undMörder Jakob, weiland Graf von Bothwcll, spottweisc Herzogvon Orkney genannt, den Zweikampf anbot mit einem der ver-bündeten Herren, welche kamen, ihm seinen verdienten Lohn zu