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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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Euer Name ist, denk' ich, Julian Granne?"

Roland Graeme, gnädiger Herr, nicht Julian," erwiderteder Jüngling.

Richtig, ich war im Jrrthum Roland Granne ausdem Streitigen Land. Roland, du kennst die Pflichten desDienstes bei einer Frau von Stande?"

Ich muß sic wohl kennen, gnädiger Herr," antwortete Ro-land,da ich bei der Person meiner gnädigen Frau von Avcnclerzogen worden Lin. Aber ich gedenke nicht mehr in den Fallzu kommen, sie zu üben, da der Ritter versprochen hat-"

Schweige, junger Mensch," siel der Regent ein.Ichhabe zu sprechen, du hast zu hören und zu gehorchen. Dumußt, wenigstens für einige Acit, wieder in den Dienst einerFrau treten, welche im Rang in Schottland nicht ihres Glei-chen hat. Wenn dieser Dienst beendigt ist, so geb' ich dirmein Wort als Ritter und Fürst, daß deinem Ehrgeiz eineLaufbahn eröffnet werden soll, wie sie den hochstrebenden Wün-schen eines Solchen entsprechen dürfte, den seine Verhältnissezu bedeutenderen Aussichten berechtigen, als dich. Ich will dichin meinen Haushalt und in die Nähe meiner Person nehmen,oder wenn du cs vorziehst, will ich dir ein Fähnlein Fußknechtegeben. Die eine wie die andere Beförderung würde der stol-zeste Landhcrr sich glücklich schätzen für einen zweiten Sohn zuerlangen."

Darf ich so frei sein, gnädiger Herr, zu fragen, wemmeine geringen Dienste zunächst bestimmt sind?" sprach Roland,als er sah, daß' Murray auf eine Antwort wartete.

Das wird Euch später gesagt werden," antwortete derRcichsverwcser und fügte dann, als hätte cs ihm Ucbrrwindunggekostet weiter zu sprechen, die Worte hinzu:Doch warumsollte ich cs Euch nicht selber sagen, daß Ihr in den Dienst