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5 (1851) Der Abt
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auf das Haidckraut hingcworfen zu werden. Und ich glaube,um derselben Eigenschaften willen Hab' ich Euch lieber als ir-gend einen andern Jungen im Schlosse."

Danke, danke, guter Adam. Sehr verbunden für diesegute Meinung."

Nein, unterbrecht mich nicht," sprach der Falkner.Sa-ran war ein guter Klepper. Aber, was ich sagen wollte, ichgedenke die zwei Nestlinge nach Euch zu nennen, den einen Ro-land, den andern Graemc, und so lange Adam Woodcock lebt,rechnet auf einen Freund. Kommt, lieber Sohn."

Roland erwicdcrte mit Herzlichkeit den Händedruck, undWoodcock fuhr nach einem herzhaften Schluck folgendermaßenin seiner Abschiedsredc fort:

Drei Dinge sind es, Roland, vor denen ich Euch warne,jetzt, wo ihr diese Welt voll Beschwerden betreten sollt ohneden Beistand meiner Erfahrung. Erstlich, zieht nicht den Dolchum jeder Kleinigkeit willen; nicht Jedermanns Wams ist sogut gefüttert wie das eines gewissen Abtes, den Ihr kennt.Zweitens, fliegt nicht jedem hübschen Mädchen nach wie einSchmerling einer Drossel; nicht immer werdet Ihr eine goldeneKette dafür kriegen. Hier, beiläufig gesagt, habt Ihr EureFanfarona wieder; hebt sie wohl auf, sie ist schwer und kannEuch im Fall der Roth auf mehr als eine Weise dienen. ZumDritten und Letzten, wie unser würdiger Prediger sagt, hütet Euchvor dem Gluckgluck. Er hat den Verstand weiserer Menschen er-säuft, als Ihr seid. Ich könnte Beispiele anführen, allein ich binüberzeugt, es ist nicht nöthig; denn wenn Ihr Eure eigenenUnfälle vergessen solltet, so werdet Ihr doch schwerlich verfehlen.Euch der meinigcn zu erinnern. Also lebt wohl, lieber Sohn."

Roland erwiderte seinen Segenswunsch und vergaß nicht,ihm seine gehorsamste Empfehlung an die gnädige Frau auf-