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5 (1851) Der Abt
Entstehung
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als unserm Verstand daß wir mit gesunden Knochen undohne einen Stich im Wanst davon kommen."

Ei nein," sprach Michel,der Edelknabe geht nicht mitEuch zurück; der Regent hat andere Beschäftigung für ihn."

Gott's schwere Noth!" rief der Falkner.Meister Ro-land Gracme soll hier bleiben, und ich soll nach Avencl zurück?Es ist nicht möglich. Das Kind kann in der weiten Weltnicht ohne mich zurcchtkommen. Ich bezweifle, ob er aus eineandere Pfeife hört, als auf die meine. Er hat Zeiten, woich selbst meine Noth habe, ihn anzuludern.

Roland hatte eine Bemerkung auf der Zunge über ihr ge-meinschaftliches Bedürfnis;, sich gegenseüig mit ihrer Klugheitauszuhclfcn. Mein die Lust zu solchem Spott verschwand, alser bemerkte, daß es dem Falkner wirklich wehe that, von ahmzu scheiden. Ganz ungerupft kam jedoch Adam nicht davon.Denn als er sein Gesicht nach dem Fenster kehrte, siel MichelsBlick darauf und derselbe rief:Ei Adam, was hast du dennmit deinen Augen angestellt? Die sind ja geschwollen, als woll-ten sie aus dem Kopf herausspringen!"

Schlechterdings nichts," antwortete Adam mit einem bit-tenden Blick auf Roland.Es ist lediglich die Folge davon,daß ich in diesem verfluchten Rollbctt ohne Pfühl geschlafenhabe."

Ei, Adam Woodcock, du mußt dich gewaltig verzärtelthaben," cntgegncte sein alter Bekannter.Ich weiß doch, daßdu manche Nacht keinen besseren Pfühl gehabt hast, als einenBusch Haidckraut, und am Morgen standest du mit der Sonne auf,frisch wie ein Falk. Aber jetzt sehen ja deine Augen aus-"

Psch! Alter, was liegt daran, wie meine Augen aussehen?Wir braten einen Holzapfel, schütten eine Flasche Bier darüber,

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