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gcbcnd, „müßt augenblicklich aufsitzcn. Dies ist a» die Mönchevon Kcnnaquhair, und dies an den Ritter von Avcnel."
„Das heißt ein Befehl an die Mönche, ihre Abtc-wahlumzufloßen, und eine Weisung an meinen Herrn, zu sorgen,daß es geschehe" — sprach Adam Woodccck, indem er die Päck-chen in seine Falkentasche schob. — „Einen Bruder mit demandern zu baizen, das ist doch, mein' ich, ein Bischen arg."
„Bekümmere dich nicht darum, alter Junge," sprach Michel,„sondern mach', daß du in den Sattel kommst. Denn wen»diese Befehle nicht befolgt werden, giebt's kahle Wände zu St.Marien und vielleicht auch auf Schloß Avcnel. Ich habe ge-hört, wie der Herr von Morton mit dem Regenten scharf ge-redet hat, und wir sind jetzt in einer Lage, daß wir uns nichtum Kleinigkeiten mit ihm Überwerfen dürfen."
„Aber," fragte Adam, „wie ist cs von wegen dem Abtvon Unsinns Was sagen sie zu dem Streich? Wenn sie übeldarauf zu sprechen sind, dann thät' ich besser, die Pakete demTeufel aufzuhängen und mich auf die andere Seite der Grenzein's Trockne zu bringen."
„Ach, das ist als ein Spaß behandelt worden, weil wenigSchaden gestiftet worden ist. — Aber horch, Adam, wenn aufdeinem Weg ein Dutzend Abteien, von Spaß oder Ernst, vonSinn oder Unsinn erledigt sein sollten, hüte dich wohl, dieJnful von irgend einer aufzusetzen.. Die Zeit ist nicht darnach,Alter! — Uebcrdem ist unsere Jungfer lüstern, dm Hals einesfetten Pfaffen zu umfassen."
„Den meinen soll sie mir in dieser Eigenschaft nichtzwicken," erwiderte der Falkner, sein Tuch mehrfach um seinensonnenverbrannten Sticrnackcn schlingend, — und rief dabei:„Meister Roland! Meister Roland! wir müssen wieder zurückzu Stange und Käsig, und wir mögen Gott danken — mehr