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5 (1851) Der Abt
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will, der thut wohl, Sanct Peters Schwert zu seiner Verthei-digung mitzubringcn."

So machte sich der Aerger über die Frechheit des jungenAristokraten in leeren Drohungen Lust. Einen ernstlicherenUnwillen hatte Noland Graeme bei Adam Woodcock zu bekäm-pfen.Geht, Alter," sprach er,es war ja nur ein Schwipsüber den Kinnbacken. Schnäuzt Euch, wischt die Augen aus,und Ihr werdet besser sehen, als vorher."

Bei diesem Licht, welches ich nicht sehen kann," entgeg-nete Adam,du bist mir ein falscher Freund, junger Mensch!Du hast dich weder meiner angenommen, wo ich Recht hatte,noch mich meinen Streit selber ausfcchtcn lassen."

Pfui! schämt Euch, Adam Woodcock," versetzte Noland,das Spiel umkehrend und seinerseits die Rolle des Lehrmeisterseines ordentlichen und ruhigen Verhaltens übernehmend,Pfui! sag' ich. Wie mögt Ihr solche Reden führen. Ihr seidmit mir geschickt, um meine unschuldige Jugend vor Schlingenzu bewahren-"

Ich wollte, Eure unschuldige Jugend wäre am Galgen!"versetzte Adam, welcher merkte, wo der Tröster hinaus wollte.

Und statt mir ein Beispiel der Geduld und Nüchternheitzu geben," fuhr Roland fort,wie cs dem Falkner von HerrnHalbert Glendinning zukommt, sauft Ihr, Gott weiß wie vieleFlaschen Bier und dazu eine Maß Wein und ein NöselSchnaps!"

Es war nur ein Buttelchcn," entgegnete der arme Adam,den das Bewußtsein seiner Unklugheit auf die Bertheidigungbeschränkte.

Es war aber genug, um Euch gehörig zu netzen," ver-setzte der Jüngling.Und statt zu Bett zu gehen, um EurenRausch auszuschlafen, bleibt Ihr sitzen, und brüllt Eure Lieder