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fen ihrer Schwerter suchten, welche sich unglücklicher Weise in dieFalten ihrer Mäntel verwickelt hatten. Der Widersacher warverschwunden, che Einer sein Gewehr gefaßt hatte, und so hiel-ten sic es nicht für nöfhig, das kalte Eisen aus der Scheidezu ziehen, sondern bemerkten nur: „Das geht denn doch zu weit,einem armen Mann ins Gesicht schlagen zu sehen für Absingungeines Liedes gegen die babylonische Hure! Wenn die Kämpendes Papstes die Stockmcister in unseren Wirthshäuscrn spielen,dann werden wir bald die alten Schorköpse wieder bekommen."
„Der Bogt sollte sich drein legen," sprach ein Anderer,„und fünf oder sechs Partisanen bereit halten, die auf den erstenPfiff hcreinkämen, diesen Herrchen zu weisen, was sie zu thunhaben. Denn seht, Nachbar Zcrrlcdcr, cs paßt nicht für ehr-same Hausväter, wie wir, uns mit den gottlosen Stallknechtenund frechen Edelknaben der Großen herumzubalgcn, diesem Ge-zücht, das fast nichts Anderes gelernt hat, als Blut vergießenund lästern."
„Das mag sein, wie es will, Nachbar," versetzte Zerrledcr,„ich wollte den Jungen so gründlich gegerbt haben, wie nurje ein Lammfell, wenn ich nur in dem Augenblick an den Griffmeines Spaniers hätte kommen können. Aber che ich meinenGurt gedreht hatte, war das Herrchen fort."
„Der Teufel sei sein Geleitsmann," sprach ein Anderer,„und Friede sei mit uns. Ich stimme dafür, Nachbarn, daßwir bezahlen und brüderlich nach Hause gehn, denn auf St.Gilgen Thurm läutet cs zu Nacht und um diese Zeit wird csunsicher auf der Straße."
Die guten Bürger zupften ihre Mäntel zurecht und mach-ten Anstalt zum Fortgehen, während der Lebhafteste unter ihnendie Hand an seinen Andrea Ferrara legte und bemerkte: „Werauf der Hochstraße von Edinburg zum Lob des Papstes reden