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5 (1851) Der Abt
Entstehung
Seite
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er,dies Gewehr von einem Freunde, der cs Euch gibt unterder feierliche» Bedingung, daß Ihr cs nicht eher aus derScheide zieht, als bis Eure rechtmäßige Herrscherin cs Euchbefiehlt. Man kennt Eure Hitze und die Keckheit, mit welcherIhr Euch in fremde Händel mengt. Darum ist Euch »das alsBuße auferlegt von Denen, welche Euch Wohlwollen undderen Hand Einfluß auf Euer Schicksal haben wird zumGuten oder zum Schlimmen. Das ist cs, was ich Euch zusagen habe. Also wenn Ihr ei» zuverlässiges Wort für einzuverlässiges Schwert geben und cs mit Hand und Handschuhversprechen wollt, so ist's gut. Wo nicht, so bring' ich denFlambcrg Denen zurück, die ihn geschickt haben."

Darf ich nicht fragen, wer diese sind?" sprach Roland,mit Wohlgefallen das herrliche Gewehr betrachtend.

Mein Auftrag geht schlechterdings nicht dahin, eine solcheFrage zu beantworten," erwiderte der Purpurmantel.

Aber wenn ich angegriffen werde, darf ich es da nichtzu meiner Verthcidigung ziehen?" fragte Roland.

Nicht diese Waffe," antwortete die Schwcrtträgerin.Euer eignes Schwert steht Euch zu Diensten, und dann, wo-zu schleppt Ihr Euch mit dem Dolche?"

Zu nichts Gutem," siel Adam Woodcock ein, der ebennahe hcrangctrcten war.Das kann ich bezeugen so gut wieEiner."

Zurück, Bursch!" ries der Rothmantel.Du hast einnaseweises Gesicht, welches zu einer Ohrfeige kommen kann,wenn es sich da finden läßt, wo es Nichts zu schaffen hat."

Zu einer Ohrfeige, mein kecker Junker Michel?" entgegneteAdam, trat jedoch wieder zurück.Behaltet Eure Finger beiEuch ,odcr, bei Unsrer Lieben Frauen, auf Ohrfeige folgt Ohr-feige !"