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und daß sie sich wenigstens zu einem achtungsvollen und bitten-den Blicke bequemen müsse.
Dies war sehr gut ausgedacht. Aber in dem Augenblicke,wo er das pfiffige Gesicht schneiden wollte, welches seinenTriumph sichern sollte, begegnete er dem kecken, festen, unver-wandten Blick aus dem Falkcnauge des Bepurpurren, welcherihn sofort als den Gegenstand seiner Nachforschungen erkannte,mit der größten Unbefangenheit auf ihn zuging und ihn an-rcdctc: „Herr Eichenspitz, ich möchte Euch sprechen."
Die kalte, zuversichtliche Ruhe, mit welcher diese Worteausgesprochen wurden, brachten Rolanden ganz aus der Fassung,obwohl die Stimme ganz dieselbe war, welche er in dem altenKloster gehört, und obwohl die Gcsichtszüge, in der Nähebetrachtet, denen Katharinens noch mehr ähnlich sahen, alsaus der Ferne. Er wußte nicht, ob er von Anfang an inJrthum gewesen sei. Die Verschlagenheit, welche sich aufseinem Gesichte ausdrücken sollte, wandelte sich in schafsmäßigeVerschämtheit, und das halbunterdrückte, vielsagende Lächelnwurde zum albernen Kichern dessen, der lacht, um seine Ver-wirrung zu verbergen.
„Versteht man in deinem Lande nicht schottisch, Eichen-spitz?" sprach das verwandelte Wesen. „Ich sage, ich willmit dir sprechen."
„Was wollt Ihr mit meinem Gesellschafter, mein Hähn-chen!" fragte Woodcock, für seinen Gefährten das Wort neh-mend, dessen plötzliche Sprachlosigkeit ihm unbegreiflich war.
„Nichts was Euch angeht, alter Hahn von der Stange,"versetzte das Herrlein; „bekümmert Euch um Eure Vogelpur-ganzen. Ich merke an Eurer Lasche und an Eurem Hand-schuhe, daß Ihr Leibdiener einer Art von Aasvögeln seid."